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Unser Ziel - Unsere Forderungen

Was wir wollen


 
Es wird höchste Zeit, dass Politik und Behörden sich an einem Sinneswandel im Umgang mit den sich nicht an Regeln haltenden Mitbürgern beteiligen.
 
Allabendlich bietet sich bei schönem Wetter zunehmend das gleiche Bild: eine zunächst fröhlich und unbeschwert erscheinende Lagerfeuer-Gemeinde wird unter  Einfluss von Alkohol und anderen Drogen rücksichtslos und gewalttätig.
Unerträglicher Lärm, stechender Qualm, abgebrochene und halbverkohlte Äste und Bäumchen, grobe Anmache und  Bedrohung der BürgerInnen sind die Folge.
 
Das Ergebnis:
 
-über das ganze Areal verstreut unübersehbare Müllmengen, in denen Hunde, Ratten und Krähen
erfolgreich nach Essensresten stochern und wühlen
 
-zahllose Brandstellen im Rasen verbunden mit herumliegenden, verbrannten Holz- und Kohleresten
 
-mutwillig zerschlagenen Flaschen und deren Kronenkorken führen zu schweren Verletzungen
(siehe WESER-KURIER v. 13. 7. 2010)
 
-Traurigkeit bis Wut und Enttäuschung bei den BremerInnen, die ihr Erholungsgebiet so entstellt antreffen
 
 

Bisherige Bemühungen unserer Initiative:


 
Private Anschreiben besorgter Bürger schon im April 2009 an alle Fraktionen einschließlich Foto- und Videodokumentation wurden ignoriert. Einzige Reaktion hierauf war, das Aufstellen von Müllbarometern, die schon am Osterdeich wirkungslos waren und nach wenigen Wochen abgefackelt wurden.
Im Frühjahr 2010 wurde dann letztlich der Beirat mittels Bürgeranliegen dazu aufgefordert, etwas gegen die unhaltbaren Zustände zu unternehmen. Anfang Mai erhielten wir dann Antwort und im Bauausschuss Gehör. Entsprechende Vorschläge von uns, wie etwa Verteilung von Mülltüten, oder die Jugend ansprechende Hinweise auf die Müllflut usw., wurden positiv aufgenommen. Ein vom Umweltressort zugesagter „Runder Tisch“ mit allen Beteiligten scheitete aber vorerst aufgrund behördlicher Querelen. Nur auf unseren Druck hin, hat das Ortsamt gerade noch einen ersten Termin für Mitte August organisiert.
 
Das bedeutet: die Probleme werden in dieser Saison nicht mehr gelöst!
 
Unsere Forderung auf der letzten Beiratssitzung, doch wenigstens in den Sommerferien das Chaos durch mehr Polizeipräsenz etwas in Grenzen zu halten, wurde nicht  beachtet.
 
Die Politiker sind in ihre Feriendomizile gereist und haben die Bremer mit diesen Müllproblemen allein gelassen.
 
Wir haben einzeln und in Gruppen versucht, die Leute anzusprechen. Die Reaktion reichte von betretener Einsicht mit Achselzucken bis hin zu offener, verbaler und körperlicher Bedrohung.
 
 

Unsere Forderungen an den Senat:


 
1.) Die Beendigung des rechtsfreien Raumes am Werdersee
 
-  keine Gefährdung der Mitmenschen durch Scherben mutwillig zerschlagener Flaschen.
-  keine Pöbeleien und Bedrohungen der BürgerInnen.
-  keine Duldung grober Gesetzesübertretungen und Gemeinwohl schädigendem Verhalten.
 
Duldung rechtsfreier Räume verstärkt die Nichtbeachtung bestehender Gesetze und Vorschriften
und führt zu weiterer Eskalation.
 
2.)Ein Verbot von Einweggrills auf Bremischen Grünflächen (wie in Hamburg und Köln),
Die Benutzung auf der Rasenfläche verstößt gegen das Bremische Feldordnungsgesetz § 5 Feldschädigung,
sowie § 29 des Bremischen Ausführungsgesetzes zum Bundesnaturschutzgesetz und ist eine Ordnungswidrigkeit.
 
3.) Einschränkung der erlaubten Grillfläche auf die Liegewiese am DLRG-Haus und die konsequente
Überwachung  dieser  Maßnahme. Einrichtung öffentlicher, nicht Rasen schädigender
Grillmöglichkeiten.
 
4.) Energisches Vorgehen gegen Alkoholmissbrauch der Jugendlichen während der nächtlichen
Grillorgien.